Unsere Schulprogrammpunkte
Jahrgangsübergreifender Unterricht:
(siehe Leitbild) (Qualitätsbereich 2: Lernen und Lehren: Individuelle Förderung und Unterstützung):
- Die Kinder der Klassen 1 und 2 werden (je nach Klassengröße) in jahrgangsübergreifenden Gruppen unterrichtet. Der kombinierte Unterricht findet dann in der Gruppe Klasse 1 und 2 und der Gruppe Klasse 3 und 4 statt.
- Da wir kombiniert unterrichten, ist die Binnendifferenzierung unumgänglich. Wochenplanarbeit und der offene Unterricht gehören bei uns zum Alltag. Angeschaffte und selbst gebastelte Freiarbeitsmaterialien, digitale Arbeitsmaterialien oder das Antolinregal stellen das Angebot für die Kinder dar. Zudem arbeiten die Kinder an individuellen Hängeordnern. Diese enthalten Materialien, die anhand von Diagnosen in Deutsch und Mathe individuell auf die Kinder zugeschnitten sind. Regelmäßige Folgediagnosen sorgen dafür, dass die Effektivität der Förder- oder Fordermaterialien evaluiert werden, um ggf eingeleitete Fördermaßnahmen nachzubessern. Mit Begeisterung nutzen die Kinder diese Angebote. Das offene Arbeiten soll neben der Binnendifferenzierung auch zur Anbahnung von „Schlüsselqualifikationen“ (wie Selbstständigkeit, gegenseitige Hilfen unterschiedlich alter SchülerInnen), Rücksichtnahme, Empathie. Teamwork, Selbstreflexion, Zeitmanagement, Durchhaltevermögen etc) dienen.
- Eine weitere Unterstützung erfolgt durch den Förderunterricht. Hier werden SchülerInnen anhand von Diagnosen alleine oder in sehr kleinen Gruppen durch unseren Förderschullehrer oder durch FachkollegInnen gefördert. Die Fördermaßnahmen werden dokumentiert und regelmäßig evaluiert.
- In diesem Zusammenhang ist auch die Förderung von Kindern ohne ausreichende Deutschkenntnisse von großer Bedeutung, um für diese eine sinnvolle Mitarbeit sicherzustellen. KollegInnen bildeten sich fort, um über ausreichende Kompetenzen in diesem Bereich zu verfügen.
Die Arbeit als Teil der „Soliden Grundschulbildung“ exemplarisch…Leseförderung:
(siehe Leitbild) (Qualitätsbereich 2: Lernen und Lehren: Individuelle Förderung und Unterstützung):
Aufgrund der rasant voranschreitenden Digitalisierung und der damit einhergehenden Beobachtung, dass analoge Medien und das Lesen von Büchern immer weniger werden, hat die Grundschule Adorf sich das Ziel gesetzt, die Leseförderung in analogen Printmedien noch stärker in den Fokus der Arbeit zu nehmen (s.u.).
- Dies geschieht nicht nur durch Antolin, sondern auch durch das Nutzen der Leseecke während der Pausen. So wurde eine Lesecke mit Lesepässen und Lesezeiten (auch für die Pausen) eingerichtet. Die Kinder können während dieser Zeit das Sofa, ein Lesezelt oder weiche Matten zum Lesen nutzen. Eigene Bücher können auch während des Deutschunterrichts im Rahmen der fachspezifischen Leistungen vorgestellt werden. Ebenso gibt es „Vorlesezeiten“, in denen die Lehrerin den Kindern etwas vorliest. Während dieser Zeit dürfen die Kinder ihre Augen schließen, den Kopf auf den Tisch legen und nur lauschen. Die Bücher in der Lesecke werden ständig aktualisiert, da die Lehrerinnen eigene aussortierte Bücher oder die ihrer Kinder mitbringen und der Schule spenden. Auch die Eltern haben der Schule schon Bücher geschenkt.
- Das Erarbeiten eines Lesecurriculums, der regelmäßige Besuch der Bücherei, das gegenseitige Vorlesen, die Teilnahme am Vorlesetag, das Einrichten einer Lese-AG oder die Durchführung von Projekttagen zum Thema Märchen sollen auf dem Weg zur Verbesserung der Lesekompetenz und zur Steigerung der Lesemotivation einzelne Meilensteine sein.
- Die Adorfer Bücherei befindet sich bei uns im Schulgebäude. Alle zwei Wochen wird sie donnerstags für unsere Kinder geöffnet. Die Kinder haben dann die Möglichkeit, sich Bücher, Spiele oder Audios auszuleihen.
- Großen Wert legen wir auch auf das Lesen von Ganzschriften ab der ersten Klasse. Die Ganzschriften werden ebenfalls stetig ausgetauscht, um modern zu bleiben. Neben aktuellen Themen zu Flucht, Krieg oder Mobbing werden altbewährte Themen wie Freundschaft und Märchen bearbeitet.
Optimierung der Voraussetzungen für eine gute Schule: Lehrerhandeln/Lehrerkooperation
(siehe Leitbild) (Qualitätsbereich 2: Lehren und Lernen: Lehrerhandeln im Unterricht) (Qualitätsbereich 5: Lehrerprofessionalität):
- Die Lehrerinnen treffen sich alle drei Wochen zu einer Dienstbesprechung. Hier werden aktuelle Themen (Projekte, Klassenübergreifende Veranstaltungen, etc., aber auch langfristige Themen (z.B. Qualitätsentwicklung) bearbeitet). Außerschulische Experten (z.B. Schulbuchvertreter) werden eingeladen.
- Pädagogische Konferenzen finden zweimal im Jahr statt.
- Die Kolleginnen nehmen an den schulübergreifenden Fachkonferenzen teil.
- Einmal im Jahr führt die Schulleiterin mit jeder Kollegin/Mitarbeiterin ein Mitarbeitergespräch. Ein erarbeiteter Leitfaden (siehe Anlage) stellt die Grundlage des Gespräches dar (siehe auch „Fortbildungs- und Personalentwicklungskonzept“). Ressourcen sollen entdeckt und Unzufriedenheiten im Sinne des AuG frühzeitig entdeckt und bearbeitet werden.
- Jährlich führen die unterrichtenden Kolleginen kollegiale Hospitationen durch. Schwerpunktemen werden miteinander vereinbart, um sich bedarfsgerecht gegenseitig zu beraten.
- Kooperation mit außerschulischen Partnern: Sportverein, Reitverein, Kirchengemeinde, Schützenverin, Dorfgemeinschaft, Naturpark "Moor", Jugendamt, Beratungsstelle, Kinderärzte... (Qualitätsbereich 3: Schulkultur: Kooperation mit Schulen, Betrieben und anderen Partnern):
- Förderschulen: Teilnahme am Regionalen Inklusionskonzept
- Weiterführende Schulen: Schullaufbahnempfehlung, gemeinsame Fachkonferenzen
- Gemeinde Twist: Budget, Gesamtkonferenzen, Schulleiterdienstbesprechungen, Mitglied im Präventionsrat
- Kirche: Gottesdienste im Jahresverlauf, Besuch des Pastors in der Schule
- Bücherei: Sie befindet sich in der Schule und wird wöchentlich von allen Schülern aufgesucht
- Kindergarten: Weiterführung des ehemaligen „Modellprojektes „Brückenjahr“
- Twister Grundschulen: Bildung eines Schulverbunds
- Naturparkschule
Kooperation und Beteiligung
(siehe Leitbild) (Qualitätsbereich 6: Kooperation nach außen):
Neben der Kooperation mit dem Naturpark (siehe Leitbild), kooperieren wir mit der Kirchengemeinde, der Dorfgemeinschaft, dem Schützenverein, dem Heimatverein, dem Sportverein und dem Reitverein.
Nicht nur am Vormittag erfolgt die Kooperation (siehe Fotogalerie), sondern auch im Rahmen der offenen Ganztagsschule.
So nutzt unsere Fußball-AG die Anlage des SC Adorf. Unsere Sport-AG nutzt die Kegelbahn des Moorkrugs. Unsere Reit-AG nutzt die Reithalle Twist. Die Aktionen des Naturparks finden in den Naturparkeinrichtungen (z.B. Moor-Museum, Veenpark oder Immenzentrum) statt. Unsere Weihnachtsstunde findet in der Marienkirche statt. Unsere Mensa befindet sich im Dorfgemeinschaftshaus.
Hier finden auch weitere schulische Veranstaltungen statt, so dass eine Kooperation nach außen in Adorf stattfindet.